Mineralstoffe sind anorganische Nährstoffe, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Sie müssen also zwingend mit der Nahrung aufgenommen werden. In den meisten Fällen liegen sie in geladener Form als sogenannte Ionen vor und sind dadurch deutlich stabiler als andere Vitalstoffe. Umgangssprachlich werden Mineralstoffe auch als Mineralien bezeichnet, was irreführend sein kann. Mineralstoffe für die Nahrungsaufnahme liegen immer in gelöster Form vor. Minerale hingegen sind feste kristalline Strukturen im Gestein. Wenn allerdings Wasser durch dieses Gestein fließt, dann lösen sich die Mineralstoffe aus dem Mineral und es entsteht Mineralwasser, also in Wasser gelöste Mineralstoffe. Mit dem Wasser gelangen die Mineralstoffe in Pflanzen, Tiere und Menschen.

 

Mineralstoffe werden in zwei Gruppen eingeteilt: Mengenelemente und Spurenelemente. Mengenelemente kommen im menschlichen Körper in einer Menge von mehr als 50 mg/kg Körpergewicht vor. Sie erfüllen wichtige strukturgebende Aufgaben und spielen als Elektrolyte eine tragende Rolle bei grundlegenden Stoffwechselprozessen, die in jeder Zelle unseres Körpers stattfinden.

 

Die wichtigsten fünf Mengenelemente werden im Folgenden einzeln erklärt.